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04.03.2017 15:52

Feuerwehrjugend erlebte Wien

Foto Drehleiter v.li, vorne Wachter Daniel, Mostböck Martin, Kaltenbrunner Thomas hinten Kaltenbrunner Tobias, Erhard Rene, Klinger Raphael, Zippusch Jonas, Wachter Benedikt, Jussel Alessio

Erlebniswochenende in Wien mit herzoperiertem Feuerwehrjugendmitglied

Feuerwehrjugendmitglied Benedikt musste in Wien am Herz operiert werden. Kommandant Martin Mostböck und der Vater von Benedikt reisten mit der Feuerwehrjugend von Vandans nach Wien, verbrachten ein tolles Wochenende mit Benedikt und holten ihn anschließend nach Hause.

„Bei einer Schuluntersuchung wurde bei Benedikt im Alter von sieben Jahren durch Zufall ein angeborener Herzfehler entdeckt, der bereits 2011 in Innsbruck zum ersten Mal operiert werden musste“, erzählt sein Vater. Es war eine Verknöcherung in der Aorta, eine so genannte Stenose, die damals begradigt wurde. „Bereits damals haben die Ärzte uns gesagt, dass sich das wiederholen könnte“, ergänzt die Mutter. 

Das hielt Benedikt aber nicht davon ab, der Feuerwehrjugend von Vandans beizutreten, wo er mit viel Begeisterung seinen Mann stellt. Im Jänner 2017 musste Benedikt mit 13 Jahren neuerlich operiert werden. Die Stenose war wieder aufgetreten, zusätzlich wurde eine neue Herzklappe eingepflanzt. „Die zehneinhalbstündige OP ist gut verlaufen, ebenso die anschließende Genesung“, erzählt die Mutter, die Benedikt nach Wien begleitet hat. 

Was Benedikt zusätzlich zu schaffen machte, war das Heimweh. „Wir haben uns zu der Reise entschlossen, um Benedikt zu überraschen, eine tolle gemeinsame Zeit in Wien zu verbringen“, erzählt Kommandant Martin Mostböck. „Ich habe mich unglaublich gefreut, meine Kollegen wieder zu sehen,“ strahlt Benedikt. „Sie haben mich im Krankenhaus abgeholt und wir gingen gemeinsam zum McDonalds essen“. 

Am Samstag stand ein Besuch der Berufsfeuerwehr Wien auf dem Programm. Eine dreistündige Exklusivführung inklusive Leitstelle und Feuerwehrmuseum. „Das Tollste war die Fahrt mit der großen Drehleiter“, zeigten sich die Jungendfeuerwehrler begeistert. Ein Praterbesuch mit Riesenradfahrt und ein abendlicher Besuch am Donauturm mit Blick über Wien bei Nacht rundeten das Programm ab. 

Nach Benedikts dreiwöchigem Aufenthalt in Wien fuhren die Wehrkameraden am Sonntag mit ihm und seinen Eltern zurück nach Vandans. Benedikt geht inzwi-schen wieder zur Schule und kann, wenn momentan auch leicht eingeschränkt, wieder an den Feuerwehrproben teilnehmen. 

„Wir möchten uns bei der Gemeinde Vandans für die finanzielle Unterstützung unsere Wienreise bedanken. Und natürlich bei den Operateuren Prof. Dr. Zimpfer und Frau Dr. Herbst vom AKH Wien, die unseren Benedikt so großartig betreut haben“, zeigten sich Kommandant Martin Mostböck und die Eltern aufrichtig dankbar.

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