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Die Geschichte der Ortsfeuerwehr Vandans

"Was miar scho so als erlebt hon."

Leider gibt es bis zum Jahre 1906 keine offizielle Chronik. So kann bis zu diesem Jahr nur aus nachgetragenen Aufzeichnungen berichtet werden.

Die Feuerwehr Vandans wurde am 1. Oktober 1880 von der damaligen Gemeindevertretung gegründet. Sie setzte sich vor allem aus den "Gemeinde-Vertretern" zusammen. Als erster Kommandant übernahm der damalige "Gemeinde-Vorsteher" (Bürgermeister) die Führung der Wehr.
Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte der Vorarlberger Landtag die Anschaffung einer Wagenspritze mit "Doppel-Druck-Schläuchen" bewilligt.

Die Feuertaufe erhielt die Wehr bei einem Stallbrand 1882 in St. Anton.

1883 wurde ein neuer Kommandant gewählt.

1893 schaffte die Wehr ihre erste Uniform an. Dazu ist zu vermerken, dass die Kosten dafür von jedem Wehrmann selbst zu tragen waren. Zu dieser Zeit zählte man bereits stolze 36 aktive Wehrmänner.

1904 wurde eine zweite Spritze gekauft. Diese war Eigentum des Vereines zum Unterschied der ersten, die der Gemeinde gehörte. Es war eine verschiebbare Karrenspritze und hatte eine Wasserlieferung von 100 l pro Minute. Sie kostete 692 Kronen. Diese Anschaffung war notwendig, weil die große Wagenspritze von 2 Pferden kaum ins Oberzwischenbach gezogen werden konnte und die Karrenspritze um vieles leichter und handlicher war. In diesem Jahr warb der Verein auch um unterstützende Mitglieder, um die anfallenden Kosten leichter abdecken zu können. Eine ansehnliche Zahl leistete ihren Beitrag für die gute Sache.

Pumpenwagen aus dem Jahre 1904

1905 wurde in aller Einfachheit das 25-jährige Bestehen des Vereines gefeiert. Es bestand aus einer Bezirksübung und einem Konzert der Harmoniemusik Vandans.

1906 erhielt die Wehr vom Land nochmals 100 m Druckschläuche. Somit hatte die Feuerwehr bereits 400 m Schlauchmaterial.

1914 bewilligte das Land der Gemeinde einen Beitrag für eine eigene Spritze für Innerbach und Rodund. Ob sie jemals angeschafft wurde? Keiner weiß etwas.

1914-1918 waren Wehrkameraden im Kriegsdienst. Leider war es nicht mehr allen gegönnt, in die Heimat zurückzukehren.

1923 trat die Feuerwehr mit dem Ansuchen an die Gemeinde heran, man möge ein neues Gerätehaus erstellen, da der alte Schuppen zu klein und baufällig war.

1925 gab es für jeden Wehrmann einen Helm. Bis dahin war das Tragen von Helmen ein Privileg der Steiger (Löschmannschaft am Brandherd).

1927 Erst jetzt kam es zu einem Beschluss der Gemeinde, das neue Gerätehaus oberhalb des Venser Weges zu bauen (nahe Busunternehmen Wachter), nachdem viele Standorte durchdiskutiert waren.

Gerätehaus oberhalb des Venserweges 1927

1929 Lange hat's gedauert! Endlich wurde mit dem Bau begonnen, nachdem der Plan nochmals geändert worden war.

1930 Die Technik hielt Einzug! Von der Gemeinde wurde die erste Motorspritze zum Preis von S 6.817,25 angeschafft und die Wagenspritze aus dem Jahre 1880 für S 400.-- an die Firma Rosenbauer in Zahlung gegeben. Gleichzeitig wurden ein zweiter Schlauchhaspelkarren und 150 m Schlauchmaterial gekauft.

1934 wurde die erste Leiter, eine zweiteilige Schiebeleiter aus Holz, zugelegt.

1939 Wiederum mussten mehrere Kameraden zum Kriegsdienst einrücken. Und wiederum opferten dabei einige Kameraden im großen Streit der Völker ihr Leben. Sogar das Glockenläuten wurde verboten.

1942 mussten die Glocken für Kriegszwecke abgeliefert werden. Dafür wurde im Ortszentrum eine Sirene aufgebaut, um vor Fliegerangriffen warnen zu können. Auch durfte man sie zur Alarmierung bei Feuer und Katastrophen verwenden. Nach dem 2. Weltkrieg war ein Teil der Geräte beschädigt, und so sahen die damaligen Führungskräfte es als ihre dringlichste Aufgabe an, baldigst neue Gerätschaften zu bekommen.

1948 erwarb die Gemeinde für die Feuerwehr ein altes Militärfahrzeug Marke Dodge, ein Großjeep, der von der amerikanischen Besatzung ausgemustert worden war. Bisher mussten die heimischen Fuhrleute und Kraftfahrzeugbesitzer helfend einspringen. Auf Landesebene wurde ein neues, modernes Landesfeuerwehrgesetz geschaffen und vom Landtag am 16.4.1949 beschlossen. Dieses Gesetz war die so genannte "Feuerpolizeiordnung". Als wesentliche Änderung dieses Gesetzes galt die Abwandlung vom "Feuerwehr-Verein" in eine "Körperschaft des öffentlichen Rechtes", die ihre Aufgabe im Auftrage der Gemeinde erfüllt.

Militärfahrzeug Marke Dodge (Symbolfoto)

1950 kaufte die Gemeinde für die Feuerwehr ein zu einem Einsatzfahrzeug umgebautes Militärfahrzeug der deutschen Wehrmacht, Marke Steyr.

1951 Die Gemeindevertretung beschloss eine Feuerwehrdienst-Ersatzsteuer einzuheben. Sie betrug für männliche Bewohner von 18 bis 50 Jahren S 25.--. Als Gartenfest wurde das 70-jährige Gründungsfest gefeiert.

1954 verstarb der Ehrenkommandant Bernhard Maier. Er war 58 Jahre lang Mitglied der Feuerwehr, davon 32 Jahre als Kommandant. Erfreulich ist es zu berichten, dass in diesem Jahr eine neue Motorspritze mit 750 l Förderleistung in den Dienst genommen werden durfte. Sie erhielt auch sehr bald beim Brand im Baulager auf Raschitz ihre Feuertaufe, als das Löschwasser aus dem Rellsbach beinahe 100 m über steilstes Gelände hinaufgepumpt werden musste. Der Schlauchturm beim Feuerwehrgerätehaus musste um 3 m erhöht werden, um das Trocknen der 20 m langen B-Schläuche zu gewährleisten. Durch den Ausbau der Ortswasserversorgung im Laufe der Jahre gab es auch für die Feuerwehr eine große Erleichterung. Die aufgebauten Hydranten ermöglichten nun, dass raschest Löschwasser zur Hand war. Heute stehen über 100 Hydranten zur Verfügung.

1955 Durch Spenden großherziger Gönner konnte eine Vereinsfahne bestellt und zum 75- jährigen Gründungsfest geweiht und übernommen werden. Fahnenpatin war Frl. Maria Wachter (Valasek). Die Gemeinde stellte für Ausgehuniformen der Feuerwehr einen Förderungsbeitrag zur Verfügung.

1956 Die Wehr erhielt von der Gemeinde mit Unterstützung des Landes, aber auch der Vorarlberger Illwerke, als eine der ersten Feuerwehren im Land ein neues, geländegängiges Mannschaftsfahrzeug Marke Landrover samt Anhänger für Motorspritze und Schlauchmaterial. In Anbetracht der Beengtheit der Unterbringungsmöglichkeiten für das neue Fahrzeug wurde nördlich der Krauthobelfabrik Schoders Erben eine einfache Garage errichtet. Wenn die bis dahin zur Verfügung stehenden Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sehr einfach waren, so konnten die erzielten Erfolge nur der besonderen Einsatzfreudigkeit und dem Pflichtgefühl ihrer Mitglieder zugeschrieben werden. Es ist sicher, dass der Feuerwehr trotz der bescheidenen Ausrüstung Erfolge in der Brandbekämpfung beschieden waren. Jede Neuanschaffung von Fahrzeugen oder Geräten war sichtlich ein Ansporn für die tapferen Wehrmänner zur Einsatzfreude und kameradschaftsdienstlichem Wirken. So beteiligte sich 1960 eine Löschgruppe unter Kommandant Johann Gall bei Wettkämpfen, die sowohl in löschtechnischer als auch in sportlicher Hinsicht von den Teilnehmern viel abverlangte. Unsere Gruppe, die mit großem Ehrgeiz kämpfte, ging als Landessieger hervor. Auch von weiteren Leistungswettkämpfen im eigenen Land sowie in Solbad Hall, Silz, St. Johann in Tirol oder gar vom Bundesleistungswettbewerb in Wien kehrten unsere Mannen stets erfolgreich zurück.

1958 Damit bei einem Brandausbruch raschest Hilfe geleistet werden konnte, errichtete die Gemeinde neben einigen Hydranten Schlauchkästen. Sie wurden mit 5 C-Schläuchen, 1 Strahlrohr und 1 Hydrantenschlüssel bestückt.

1963 Ein lange gehegter Wunsch der Feuerwehr, die Projektierung des neuen Gerätehauses, wurde ausgeschrieben.

1964 Die Agrargemeinschaft unterstützte dieses Projekt mit einem ansehnlichen Geldbetrag und mit dem Bau des Gerätehauses konnte begonnen werden.

1965 Die Feuerwehr Vandans feierte ihr 85-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde in unserer Gemeinde das Landesverbandsfest abgehalten. In diese Festlichkeit eingebunden war die Weihe und übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses.

1967 Ein bedeutsamer Tag in diesem Jahr war der 23. Juli. Bürgermeister Alfons Bitschnau und Bezirksfeuerwehrinspektor Karl Ratt konnten den Wehrmännern ein nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstetes Tanklöschfahrzeug TLF 2000 der Marke Mercedes übergeben. Bei der anschließend abgehaltenen Kreisübung wurde die Zweckmäßigkeit dieses Fahrzeuges praktisch vorgeführt und als ein großer Beitrag für die Schlagkraft der Wehr erkannt. Um aber diese Anschaffung überhaupt realisieren zu können, mussten die Grundeigentümer dieses Jahr auf den Jagdpacht verzichten.

Fuhrpark aus dem Jahre 1967

1969 Der Ankauf von drei Atemschutzgeräten brachte der Wehr eine sehr wichtige "Überlebens Hilfe". Atemschutz ist ein wesentlicher Bestandteil des Feuerwehrdienstes. Die Ausbildung zum Atemschutzdienst erforderte Gewissenhaftigkeit, Gründlichkeit, Umsicht und körperliche Eignung.

1971 In der Führung unserer Wehr ergab sich eine Änderung. Johann Gall, seit 1951 Kommandant unserer Wehr, der große Verdienste am Wiederaufbau und der Ausbildung der Feuerwehr nach dem 2. Weltkrieg hatte und wohl als Pionier in die Geschichte der Vandanser eingeht, legte sein Amt aus Altersgründen zurück. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste ernannten ihn die Mitglieder bei der Generalversammlung am 24.1.1971 einstimmig zum Ehrenkommandanten. Zu seinem Nachfolger wurde Josef Tschofen gewählt. Auch er war um die Einsatzfähigkeit der Wehr sehr bemüht und setzte weitere Vorhaben in die Tat um. Im Ortsteil Vens wurde eine Sirene aufgebaut, damit die Alarmierung der dort wohnhaften Bürger rascher erfolgen konnte; sie ist inzwischen mit der Sirene im Dorf gekoppelt, was eine weitere wesentliche Verbesserung darstellt.

1972 Für die Nachrichtenübermittlung wurden Handfunkgeräte angeschafft. Sie sind für eine raschere Befehlsweitergabe sehr zweckdienlich.

1975 konnte durch Unterstützung von Gemeinde, Vorarlberger Illwerke und Land ein neues Mannschaftsfahrzeug der Marke Ford in den Dienst genommen werden, nachdem sich beim Landrover nach 19-jährigem harten Dienst Alterserscheinungen bemerkbar machten.

1976 wurde unser Fahrzeugpark durch die kostenlose Überlassung eines gebrauchten VW-Busses seitens der Illwerke erweitert.

1978 Was für den Menschen das Herz ist für die Brandbekämpfung die Tragkraftspritze. Steht das Herz still, so hört das Leben auf - versagt die Tragkraftspritze, so scheitert die Löschtätigkeit. Und gerade dieses wichtige Gerät glaubte nach 24 Jahren seinen Dienst erfüllt zu haben und gab bei der Brandbekämpfung des Hotel Löwen in Schruns am 23. Februar seinen Geist auf. Dank dem Verständnis der Gemeindevertretung konnte aber trotz finanzieller Notlage 4 Monate später eine den heutigen Anforderungen entsprechende leistungsstarke Tragkraftspritze Typ TS 8 von der Firma Rosenbauer übernommen werden.

Tragkraftspritze TS8 Rosenbauer 1978

Durch gute Zusammenarbeit der Wehrkameraden wurde in diesem Jahr mit Unterstützung der Gemeinde ein Schulungsraum geschaffen, der zur Gastlichkeit einladet. Nicht nur Hilfsbereitschaft, sondern auch gemütliches Beieinander fördern Kameradschaft, die im Einsatz sehr gefragt ist.

1980 Das 100-jährige Bestehen unserer Wehr musste natürlich gebührend gefeiert werden. So gab es vom 8. bis 10. August ein Zeltfest, bei dem auch die Harmoniemusik Vandans ihren Teil zur Verschönerung beitrug. Bereits 8 Tage zuvor wurde bei einem Festgottesdienst der verstorbenen Wehrkameraden gedacht. Gleichzeitig wurde nach der kirchlichen Weihe ein neuer VW Bus der Wehr übergeben. Im Anschluss an diese Feier gab es im Probelokal der Harmonie-Musik eine Festversammlung. Abordnungen der Ortsvereine überbrachten der Feuerwehr Ehrengeschenke. Besonders erfreulich war es, dass Bürgermeister Oskar Vonier vom Verbandsvorsitzenden Stellvertreter Oskar Bösch die Floriani-Plakette für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen überreicht wurde. Die ganze Wehr gratulierte dazu recht herzlich. Das anschließende Buffet, von Herrn Enzenhofer mustergültig vorbereitet, war eine Augenweide und mundete allen. Das Fest selber wurde durch die Mithilfe vieler Freiwilliger zu einem großen Erfolg.

1982 Gleich zwei Kameraden konnten ein seltenes Jubiläum bei der Feuerwehr begehen. Meinrad Wachter wurde für 60 Jahre und Thilbert Loretz für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gleichzeitig feierte auch Kommandant Josef Tschofen sein 25- jähriges Dienstjubiläum.

1983 Bei der Jahreshauptversammlung am 5. März überreichte Landesfeuerwehrinspektor Erwin Widerin Kommandant Josef Tschofen die bronzene Verdienstmedaille des Landes.

1984 Der Platz wurde zu eng. Die Feuerwehr benötigte immer mehr Geräte und so wurde das Gerätehaus zu klein. Ein dringend notwendiger Anbau sollte in diesem Jahr realisiert werden. Am 28. Oktober war es so weit. Der Anbau mit Schlauchturm wurde eingeweiht. Dazu war auch die Bevölkerung beim "Tag der offenen Tür" recht herzlich eingeladen. Bei der Nikolausfeier im "Liftstöbli" wurde Ehrenkommandant Hans Gall für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und mit dem bronzenen Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

1985 Das Interesse der Jugend, bei der Feuerwehr aktiv zu werden, wurde größer und der dazu benötigte Platz im Gerätehaus zu klein. In Eigenregie vergrößerten die Wehrmänner den Schulungsraum und bauten ihn wohnlich aus. Bei der Nikolausfeier wurde Anton Eugen Mangeng für sein 40-jähriges Dienstjubiläum, davon 14 Jahre als Gerätewart und 30 Jahre als Fähnrich, mit dem bronzenen Verdienstkreuz ausgezeichnet.

1989 Josef Tschofen legte nach 18 Jahren das Kommando der Wehr zurück. An seine Stelle wurde Günter Blenke von den Kameraden als neuer Kommandant gewählt. Er stellte den Antrag, dass Josef "Pepi" Tschofen der Titel Ehrenkommandant zuerkannt wird.

1990 Zum 110-jährigen Bestehen, das mit einem dreitägigen Zeltfest begangen wurde, durfte die Wehr auch ein neues, gut ausgerüstetes Tanklöschfahrzeug in den Dienst nehmen. Das neue TLF 2000 ist mit Funk, Halterungen für Atemschutzgeräte sowie einem Notstromaggregat ausgerüstet und ein Wunschkind jeder Wehr.

1991 Der Ehrenvorsitzende des LFV Erwin Widerin erhielt von unserer Wehr für seine Verdienste ein Ehrengeschenk und von Bürgermeister Burkhard Wachter das Vandanser Heimatbuch. Vom Feuerwehrausschuss wurden neue Richtlinien zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erarbeitet.

1994 Nach der Fertigstellung der Landesrettungs- und Feuerwehrfunkleitstelle beim Katastrophenzentrum in Feldkirch-Altenstadt wurde die Feuerwehr aufgefordert, eine Floriani-Funk-Station einzurichten. Mit Unterstützung des gemeindeeigenen Bauhofes konnte der dafür notwendige Funkraum einschließlich der Möblierung durch Eigenleistungen einiger Wehrkameraden errichtet werden. Bei einer Feier im Gasthof Klein Tirol am 30. Juni wurde unser Ehrenkommandant Josef Tschofen für sein Engagement für das Feuerwehrwesen und für seine 18-jährige Tätigkeit als Feuerwehrabschnittskommandant von Landesfeuerwehrinspektor Willi Gorbach mit dem Verdienstkreuz in Silber geehrt.

1995 Anlässlich des Florianitages am 28. Mai konnte sich die Bevölkerung von Vandans ein Bild über die neue Funkleitstelle im Gerätehaus machen. Des weiteren konnte die Wehr ihr 115-jähriges Bestehen feiern. Ein kleines Fest, verbunden mit dem Nasslöschwettbewerb für den Bezirk Bludenz, brachte viele Wehrkameraden zusammen. Bei diesem Fest durfte der Kommandant aus der Hand des Bürgermeisters die Schlüssel für ein neues Kleinlöschfahrzeug KLF in Empfang nehmen. Eine besondere Ehre wurde Ehrenkommandant Josef Tschofen bei der diesjährigen Nikolausfeier zuteil. Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte durfte ihm das Verdienstzeichen der Stufe 3 des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes für die Verdienste als Abschnittskommandant überbringen.

1997 Beim Florianitag wurde der Bevölkerung der Umgang mit dem Feuerlöscher nahe gebracht. Anhand von praktischen Übungen konnte jeder Besucher sich ein Bild machen, welche Wirkung es hat, wenn auch nur eine kleine Menge brennendes Öl mit Wasser in Verbindung kommt. Aber auch die Handhabung des Feuerlöschers wurde gezeigt und durfte von einigen Mutigen ausprobiert werden.

2000 Der Florianitag wurde zum Anlass genommen, das 120-jährige Bestehen der Feuerwehr zu feiern. Als Geschenk gab es ein neues Mannschaftsfahrzeug MTF Type Mercedes Sprinter. Leider war das Wetter ganz und gar nicht einladend, so dass sich der Besuch der Bevölkerung in Grenzen hielt. Erstmalig wurde dieses Jahr für 50 Dienstjahre bei der Feuerwehr die Verdienstmedaille des Landes in Gold verliehen. Kamerad Christian Hartmann bekam sie vom Verbandsvorsitzenden-Stellvertreter Andreas Hosp an die Brust geheftet.

2001 Feuerwehrkommandant Günter Blenke hat sein Amt nach 12 Jahren als Kommandant und vorher 12 Jahre als Kommandantstellvertreter zur Verfügung gestellt. Dank seiner besonderen Verdienste wurde er über Beschluss des Feuerwehrausschusses zum Ehrenkommandanten ernannt. Für seine geleistete Arbeit wurde ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger wurde von den Kameraden Werner Vergut gewählt.

2003 Die erste Frau in unserer Wehr! Fabienne Schoder ist bereit, die harte Arbeit eines Feuerwehrmannes mit den männlichen Kameraden zu teilen. Wir wünschen ihr viel Freude.

2005 Auf Grund langjähriger Verdienste wurde Günter Blenke mit dem silbernen und Alois Neher, Manfred Blenke, Edwin Wachter und Florentin Salzgeber mit dem bronzenen Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Fuhrpark aus dem Jahre 2005
Tragkraftspritze aus dem Jahre 2005

Die Kameraden der Feuerwehr bedanken sich bei der Vandanser Bevölkerung und bei allen, die sie unterstützen. Sie versprechen, alle Zeit für das Wohl der Gemeinde und ihre Bewohner da zu sein.

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